Kontakt

KundenCenter
Galerie Borneplatz
Borneplatz 2
48431 Rheine
Telefon: 05971 45 – 260
info@swrheine.de 

Stadtwerke Rheine GmbH
Hafenbahn 10
48431 Rheine
Telefon: 05971 45 – 0
info@swrheine.de

Wichtige Rufnummern

Kundenservice
Telefonnummer: 05971 45 – 260

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 9-18 Uhr
Sa: 9-12 Uhr

Störungsnummern
Strom: 05971 45 – 200
Gas/Wasser: 05971 45 – 201

Verwaltungsgebäude
05971 45 – 0

<
Solaranlagen auf Daechern und blauer Himmel

Günstiger Sonnenstrom

Pachten Sie von uns eine Photovoltaikanlage und werden Sie Ihr eigener Stromversorger.

Miniaturhaus mit Heizungsknauf und Rohrzange

proRheineWärme

Sie bekommen von uns eine neue Heizung – ohne zu investieren.

Schild mit der Aufschrift Stadtbus Rheine

Unser Morgensprinter

Bringt Sie morgens um 05:55 Uhr zum Bahnhof Rheine.

Luftaufnahme des Freibads Rheine bei Sonnenschein

Freibad Rheine

Eröffnung: Badespaß ab dem 1. Mai

>






Biogas

Erfahren Sie in unserem Videobeitrag, wie eine Biogasanlage funktioniert.

Biogas ist ein energiehaltiges Gas, das durch die Vergärung von Biomasse entsteht.  Grundlage ist der mikrobielle, also durch Mikroorganismen erzeugte Abbau tierischer oder pflanzlicher  Substanzen, etwa Gülle oder Mais. Biogas lässt sich zur Gewinnung von Strom und Wärme nutzen, veredelt auch als Kraftstoff. Die Vorteile dieses Energieträgers: Biogas schützt das Klima und ermöglicht eine größere Unabhängigkeit von Erdgasimporten.

Die Biogasanlage

Eine Biogasanlage ist wie ein großer Kochtopf. Der "Topf" der Biogasanlage heißt Fermenter. In ihn kommen viele Zutaten, die in einer Art Vorratskammer gesammelt werden: Gülle und Mist von Kuh, Schwein und Geflügel, Küchenabfälle, Fett, Gras, Stroh, Mais und Getreide.

Eine effiziente Biogasherstellung berücksichtigt die Zersetzbarkeit und den Energiegehalt der eingesetzten Biomasse. Die Rohstoffe gären in so genannten Fermentern. Während des Gärungsprozesses zerlegen Mikroorganismen die in den Rohstoffen enthaltenen großen  Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißmoleküle in kleinere. Gut zersetzbare Rohstoffe erleichtern ihnen die Arbeit.

Die Fermentierung

Die Mischung im Fermenter wird immer wieder umgerührt. Der Fermenter wird dabei geheizt. Sein "Deckel", das Dach, sitzt so fest auf dem "Topf", dass keine Luft hinein kann. Im Inneren beginnt es nun zu gären. Bakterien zersetzen die "Zutaten". Der Gärungsprozess setzt Rohbiogas und damit Methan frei. Dessen Gehalt hängt stark von der eingesetzten Biomasse ab. Dabei Es sammelt sich unter dem Dach. Die Rest-Mischung aus dem Fermenter wird als Dünger auf die Felder gebracht.

Vom Biogas zur nutzbaren Energie

Was aber muss noch passieren, damit aus dem Biogas nutzbare Energie entsteht? Zunächst erzeugen Blockheizkraftwerke in der Nähe der Biogasanlagen mit dem Biogas Strom und Wärme. Die Anlagenbetreiber, meist Landwirte, nutzen die erzeugte Energie in der Regel für den Eigenbedarf. Den überschüssigen Strom speisen sie in die Netze ein. Für die Nutzung der überschüssigen Wärme fehlt es meist an Wärmenetzen, da die Biogaserzeugung auf dem Land fernab von den Verbrauchszentren erfolgt.

Wie kann ich Biogas einsetzen?

Die Mehrzahl der Verbraucher kann Biogas nur dann verwenden, wenn es durch die vorhandenen Gasnetze strömt. Der einfache Grund: Die Bauern erzeugen Biogas auf dem Land, nutzen möchten es aber die Menschen in den Städten.  Für den Transport vom Land in die Stadt  bereitet man das Biogas auf. Dies geschieht mit Luft und Flüssiggas, damit Brennwert und Volumen des Biogases dem von Erdgas entsprechen.

Das so aufbereitete Bioerdgas darf mit dem fossilen Erdgas vermischt werden. Diese Mischung transportieren die Gasnetzbetreiber dann in ihrem weit verzweigten Netz bis zum Endverbraucher. Der kann das Bioerdgas ohne Qualitätsverluste ebenso wie fossiles Erdgas zum Heizen, Kochen oder im Erdgasfahrzeug verwenden.

Ein Kuhfladen ist auf den ersten Blick nicht besonders nützlich. Dabei steckt in dem was Kühe, Schweine oder auch wir Menschen hinterlassen jede Menge Energie. Warum also diese kostenlos und vielfältig verfügbare Energiequelle namens Biomasse nicht nutzen?