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Checkliste Wärmepumpe

Wärmepumpen können Umweltwärme aus Boden, Wasser oder Luft gewinnen und damit Gebäude beheizen sowie Warmwasser erzeugen. Um diese Leistung erbringen zu können, benötigen Wärmepumpen als „Antriebsenergie“ Strom. Mit einem Teil Strom können dann, je nach Art der Wärmepumpe, Zustand des Gebäudes und der Heizungsanlage, ein bis drei Teile Wärme erzeugt werden.

Welche Wärmequellen stehen zur Verfügung?

Grundsätzlich sollte eine Wärmequelle gut verfügbar und kostengünstig zu erschließen sein, so wie  ein hohes Temperaturniveau, eine gute Regenerationsfähigkeit und einen geringen Wartungsaufwand haben.

Erdreich

Dem Erdreich kann man die Wärme mit Hilfe eines horizontal verlegten Flächenkollektors in einer Tiefe von 1,30 bis 1,50 Meter oder mit einer senkrecht verlegten Erdsonde in Tiefen zwischen 30 und 50 Metern entziehen.

Flächenkollektor

Flächenkollektoren können dem Boden zwischen 10 und 25 Watt pro m2 entziehen. Daher beträgt die Größe des Flächenkollektors im Regelfall das 1- bis 2-fache der zu beheizenden Fläche im Haus. Sandige Böden sind für Flächenkollektoren eher schlecht geeignet.

Erdsonde

Erdsonden entziehen dem Erdreich pro Meter Tiefe zwischen 30 und 50 Watt. Daher werden meist mehrere Bohrungen vorgenommen, um die benötigte Wärmemenge sicherstellen zu können.

Grundwasser

Ab einer Tiefe von 10 Metern hat das Grundwasser ganzjährig eine Temperatur von etwa 10 °C. Für die Nutzung des Grundwassers mit einer Wärmepumpe sind der Bau eines Förder- und eines Schluckbrunnens mit einem Mindestabstand von 10 Metern erforderlich.

Luft

Die Außenluft als Wärmequelle zu nutzen ist günstig und erfordert am wenigsten Aufwand bei der Erschließung der Quelle. Allerdings besitzt Luft auch die geringste Wärmekapazität und die Leistung einer Luftwärmepumpe fällt dementsprechend geringer aus.

Sie planen den Einbau einer Wärmepumpe?

Wenn Sie sich für den Einbau einer Wärmepumpe im Alt- oder Neubau interessieren, gibt es einige grundlegende Dinge, die Sie beachten sollten. Wir haben Ihnen im Folgenden zwei kurze Checklisten zusammengestellt, anhand derer Sie prüfen können, ob eine Wärmepumpe tatsächlich die geeignete Heizung für Ihr Gebäude ist.

Sie besitzen einen Altbau?

Für die Nachrüstung einer Wärmepumpe in einem bereits bestehenden Gebäude gelten bestimmte Anforderungen, damit sich der Einbau lohnt und die Wärmepumpe effizient arbeitet.

  • Ihr Haus verfügt über eine sehr gute Dämmung
  • Ein Großteil der Räume ist mit Flächenheizungen (Fußboden- oder Wandheizung) ausgestattet
  • Sie haben die Möglichkeit eine Erdbohrung durchzuführen (Hierfür ist eine Genehmigung der Wasserbehörde notwendig)
  • Alternativ: Ihr Garten ist mindestens doppelt so groß, wie die beheizbare Wohnfläche Ihres Hauses und Sie haben die Möglichkeit einen Flächenkollektor zu verlegen
  • Alternativ: Sie haben die Möglichkeit zwei Brunnenbohrungen auf Ihrem Grundstück durchzuführen (Hierfür ist eine Genehmigung der Wasserbehörde notwendig)
  • Sie wohnen nicht in einem Trinkwasserschutzgebiet
  • Sie haben einen Heizungsraum, der für einen Pufferspeicher genutzt werden kann
  • Sie sind bereit, zunächst höhere Investitionskosten in Kauf zu nehmen, die sich im Laufe der Lebenszeit der Wärmepumpe über Einsparungen bei den Betriebskosten amortisieren.

Sie planen einen Neubau?

Auch für die Planung einer Wärmepumpe in einem Neubau gelten bestimmte Voraussetzungen, die Sie bereits zu Beginn der Bauplanung mit einkalkuliert haben sollten.

  • Sie statten einen Großteil der Räume, möglichst alle, mit Flächenheizungen aus. Optimal sind Fußbodenheizungen.
  • Sie haben die Möglichkeit eine Erdbohrung durchzuführen (Hierfür ist eine Genehmigung der Wasserbehörde notwendig)
  • Alternativ: Ihr Garten ist mindestens doppelt so groß, wie die beheizbare Wohnfläche Ihres Hauses und Sie haben die Möglichkeit einen Flächenkollektor zu verlegen
  • Alternativ: Sie haben die Möglichkeit zwei Brunnenbohrungen auf Ihrem Grundstück durchzuführen (Hierfür ist eine Genehmigung der Wasserbehörde notwendig)
  • Alternativ: Sie planen ein Passivhaus und können eine Luftwärmepumpe in Kombination mit einer Lüftungsanlage einbauen
  • Sie bauen nicht in einem Trinkwasserschutzgebiet
  • Sie planen einen Heizungsraum mit ein, der für einen Pufferspeicher genutzt werden kann
  • Sie sind bereit zunächst höhere Investitionskosten in Kauf zu nehmen, die sich im Laufe der Lebenszeit der Wärmepumpe über Einsparungen bei den Betriebskosten amortisieren.

Wichtiger Hinweis für Bauherren:
Das EEWärmeG (Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich) verlangt, dass in Neubauten ein Mindestanteil an Erneuerbaren Energien zur Deckung des Wärmebedarfs zum Einsatz kommt. Für Wärmepumpen gelten dabei folgende Anforderungen:

Wärmequelle Mindest-Jahresarbeits-zahl Heizung Mindest-Jahresarbeitszahl Heizung inkl. Warmwasserbereitung
Außenluft 3,5 3,3
Erdreich 4,0 3,8
Grundwasser 4,0 3,8

Die Jahresarbeitszahl gibt das tatsächliche Verhältnis von jährlich eingesetzter Strommenge zu jährlich bereitgestellter Wärmemenge an. Eine Jahresarbeitszahl von 4 bedeutet, dass aus 1 kWh Strom und 3 kWh Umweltwärme insgesamt 4 kWh Wärmeenergie bereitgestellt werden. Um die tatsächlich geleistete Jahresarbeitszahl einer Wärmepumpe zu überprüfen empfiehlt sich der Einbau eines Wärmemengenzählers.